| Zum Thema Widerspruch gegen eine
Pflegestufe: Bei
Ihnen oder
einer/m Angehörigen war
kürzlich der MDK (Medizinischer Dienst der Krankenkassen) zu
Gast
und jetzt haben Sie den Bescheid über die vergebene
Pflegestufe
erhalten – die erscheint Ihnen aber zu niedrig?
Vielleicht
haben Sie das
Gefühl, dass
die
wirklich wichtigen Hilfen nicht ausreichend gewürdigt wurden,
das
ganze Vorgehen des Gutachters kam Ihnen eventuell etwas
willkürlich
vor. Sollte Ihnen
die vergebene Pflegestufe
also nicht zusagen, können Sie natürlich Widerspruch
einlegen. Wie Sie das am besten machen, zeige ich Ihnen auf dieser
Seite (wenn Sie mehr über meinen beruflichen Hintergrund
wissen möchten hier klicken):
Um die
Widerspruchsfrist einzuhalten, reicht es zunächst aus,
innerhalb von 4 Wochen nach dem Bescheid ein einfaches Schreiben an die
Pflegekasse zu senden:
"Hiermit lege
ich Widerspruch ein gegen Ihren Pflegestufen Bescheid vom .... ." Natürlich reicht das nicht aus, Sie
sollten auch mitteilen, warum die Pflegestufe aus ihrer Sicht falsch
ist.
Was Sie NICHT machen sollten,
weil es Sie absolut nicht weiterbringt:
Eine Widerspruchsbegründung zu schreiben, die keine neuen
Erkenntnisse liefert. Etwa: "Ich
bin bereits 82 Jahre, leide an Herzinsuffizienz, Gon- und Coxarthrose.
Daher brauche ich jeden Tag Hilfe beim Waschen, beim An- und Auskleiden
und auch auf der Toilette. Weiter brauche ich Hilfe bei der
Mobilität, ich kann das Haus nicht mehr alleine verlassen. Die
Hilfen dauern insgesamt 100 Minuten pro Tag. Auch mein Hausarzt ist der
Meinung, dass ich eine höhere Stufe
brauche. Daher lege ich ein Atest bei."
Die
Krankheiten
dürften bereits bekannt sein, schließlich war ein/e
GutachterIn bereits bei ihnen und Sie werden sicher die entsprechenden
Ateste oder Arztbriefe vorgelegt haben. Auch bekommen
die Gutachter von der Pflegekasse alte Gutachten sowie
weitere Unterlagen, in denen Ihre Krankheiten und das Alter zu finden sind. |
Kundenstimmen:
Ingeborg Lieth: "Der Widerspruch
wurde anerkannt!"
lesen Sie hier
die gesamte Email
Sabine
Hainau: "Es hat im ersten Versuch geklappt"
lesen Sie hier die gesamte Email
Ulrich
Pinke: "Die
Gutachterin war regelrecht verblüfft"
lesen Sie hier die gesamte Email
|
|
Außerdem
sind Ihre Krankheiten gar nicht ausschlaggebend
für die Pflegestufe! Einzig und allein Ihre
Einschränkungen im täglichen Leben sind relevant. Ob
Schlaganfall oder Rheuma: Nicht gehen können ist nicht gehen
können, egal warum, oder? Ein einfaches Aufzählen der
Krankheiten bzw. der angeblich notwendigen Hilfen dürfte nur
zu einem Ergebnis führen: Zu einer gutachterlichen
Stellungnahme mit der Empfehlung, den Widerspruch
zurückzuweisen, da die Begründung keine neuen
Erkenntnisse liefert. Die Kasse wird dem
natürlich folgen.
Das bedeutet:
Solange Sie den Hilfebedarf auf die gleiche Art und Weise angeben, wie
Sie es während der Begutachtung getan haben, wird es mit recht
hoher Wahrscheinlichkeit bei der ursprünglichen Pflegestufe
bleiben, da Sie keine neuen Erkenntnisse geliefert haben (siehe weiter
oben).
Was
Sie machen müssen: Detailliert
und unwiderlegbar darstellen, warum die Hilfen wie oft pro Tag nötig
sind und warum sie bei Ihnen zweifelsfrei zu berücksichtigen
sind.
Sie
sollten die Widerspruchsbegründung also mit
„Gutachter-Augen“ schreiben. Nur dieser
gesetzesbezogene Blickwinkel auf Ihre Pflegesituation kann zum Ziel
führen!
Grundsätzlich
gilt: Für jede Art von
Hilfsbedürftigkeit, sei es geistiger oder rein
körperlicher Natur,
gibt es klare Vorgaben, an welche sich
die MDK Gutachter
zu halten haben.
Wenn
Sie diese
Vorgaben beim Pflegestufen Widerspruch geschickt einsetzen, werden Sie
zwangsläufig die richtige Pflegestufe erhalten.
Sie
benötigen dafür lediglich etwas mehr
Informationen über die Pflegeversicherung und vor allem
über die Begutachtung. Eigenes
Wissen zum Thema ist mindestens genauso
wichtig wie externes Expertenwissen!
Sie
sollten
bedenken, dass Sie immer wieder in die Situation kommen werden, darauf
zurückzugreifen: Mit zunehmender Hilfsbedürftigkeit
muss ein Antrag auf eine höhere Pflegestufe gestellt werden
und damit kommt es wieder zu einer Begutachtung. Ganz zu schweigen von
den Nachbegutachtungen, die von
den Kassen regelmäßig in Auftrag gegeben werden.
Diese werden wieder vom MDK durchgeführt und nicht von einer
netten Pflegestation!
Wäre
es da nicht sinnvoll, gutes Hintergrundwissen zu haben, um die
Begutachtung
gleich in der richtigen Art und Weise, also auf Augenhöhe
anzugehen? Genau diese Kenntnisse können Ihnen
bereits jetzt beim Widerspruch gegen die aktuell vergebene Pflegestufe
helfen, nicht wahr?
In
dem
Videoseminar „Die faire Pflegestufe“ habe ich mein
gesamtes Wissen aus sieben Jahren MDK-Gutachterzeit leicht
verständlich für Sie aufbereitet.
Mit
diesen
Hintergrundinformationen können Sie gegenüber den
Gutachtern und der Pflegekasse endlich auf gleicher Augenhöhe
argumentieren.
Sehen Sie im folgenden Kurz-Video
Einsatzbeispiele aus der Praxis und erkennen Sie, wie einfach Sie mit
Hilfe der Mustertexte einen Pflegestufen Widerspruch formulieren werden
- einfach auf den Pfeil klicken.
|
Im
Abschnitt " Widerspruch
Pflegestufe " geht es unter anderem um Folgendes:
- Wie
lange haben Sie Zeit; welche Form sollte
ein Widerspruch haben; wie kommen Sie an das Gutachten - und: Brauchen
Sie
es überhaupt?
- Welche
Art des Widerspruchs ist für
Ihre Situation richtig; wie gehen Sie konkret vor und was sollten Sie
schreiben?
- Gibt es
Hilfe und worauf sollten Sie dabei
achten?
- In
Kombination mit dem natürlich
ebenfalls enthaltenen Abschnitt über die Pflegestufe
Voraussetzungen, die berücksichtigungsfähigen
Verrichtungen sowie zum Thema " Pflegestufe
für Demenzkranke " und schließlich
über weitere Leistungen der Pflegekassen haben Sie umfassende
Insiderinformationen zur
Verfügung.
- Plus:
Mustertexte und beispielhafte Widerspruchsschreiben zum
"Nachmachen".
|
Kundenstimmen:
Heinz Arlt:
"Von A wie Antrag bis W wie Widerspruch:
Alles Wichtige ist dabei"
lesen Sie hier die gesamte Email
Familie
Sauer:
"Ein hervorragender Wegweiser durch
den Pflegestufen-Dschungel"
lesen Sie hier die gesamte Email |
Ihr
Vorteil:
Sie führen den Widerspruch so, wie es Ihre individuelle
Situation erfordert. Ein
vier-Seiten-Schreiben ist nicht immer
nötig - aber jeder einzelne Widerspruch gegen eine falsche
Pflegestufe muss
richtig gemachten werden!
Weitere Abschnitte in einem kurzen Abriss:
- Grundsätzliches
zum Verständniss: Was ist die
Pflegeversicherung und besonders wichtig: Was ist sie nicht.
- Die
einzelnen Pflegestufen: Welche Voraussetzungen
gibt es; welche Hilfeleistung wird wann und wo
berücksichtigt?
- Pflegestufe für Demenzkranke
und psychisch Kranke: Gerade hier gilt es mehr als sonst
auf die
Feinheiten zu achten. Wer sich auskennt, kann in diesem
Bereich unglaublich viel herausholen!
- Vorbereitung
auf die Begutachtung und die Begutachtung an sich: Nur
wenn Sie sich richtig vorbereiten, können Sie sich berechtigte
Hoffnung auf eine gerechte Pflegestufe machen. Deshalb bekommen Sie in
diesem Abschnitt einfache Schritt-für-Schritt Anleitungen.
- Weitere
Leistungen der Pflegekassen: Zur Entlastung der
Pflegepersonen gedacht - und damit unglaublich wertvoll für
die Pflegebedürftigen. Wie Sie sie in Anspruch nehmen
können, das erfahren Sie in diesem Abschnitt.
- Die
Mustertextsammlung: Mit diesen vorgefertigten
Argumentationshilfen und Mustertexten (inkl. eines kompletten
Mehr-Seiten-Widerspruchs) fällt es auch Ihnen als Laien
leicht, erfolgreich zu formulieren.
- Insgesamt bekommen Sie knappe 5
Stunden Videoseminar und das selbe Wissen als Praxisbuch (für
die "Leseratten") plus der Mustertextsammlung.
Um detaillierte Informationen zu den einzelnen
Kapiteln von "Die faire
Pflegestufe" zu bekommen, >>klicken
Sie bitte hier.<<
Fangen
Sie noch heute an, sich selbst oder einer betreuten Person eine
gerechte
Pflegestufe zu verschaffen. Dafür
brauchen Sie einfach nur meine Tipps zu befolgen sowie die Mustertexte
zu nutzen.
Holen
Sie sich einen ehemaligen MDK-Gutachter als
persönlichen "Pflegeversicherungs-Coach" zur Seite.
Mein
Tipp:
-
Nutzen Sie für ihren
Pflegestufen
Widerspruch „Die faire
Pflegestufe“. Damit kommen Sie auf einfach nachvollziehbare
Art und Weise an das nötige Basiswissen zum Thema Pflegestufe
und Pflegeversicherung.
-
Durch das Videoseminar und das
Begleitbuch sind Sie in der Lage, Fehler in der
Gutachter-Einschätzung zu erkennen und
können diese
richtigstellen, sogar mit Paragraphen,
Richtlinien und weiteren Mustertexten
zur Bekräftigung ihrer Angaben. Wenn es doch zu
kompliziert wird, wissen Sie, wie Sie an die bestmögliche
Unterstützung kommen.
-
Darüber
hinaus lernen Sie eine Methode kennen, mit deren Hilfe
Sie
noch in der Begutachtung überprüfen können,
ob eine Gutachter-Behauptung wahr ist oder nicht. Gleichzeitig
machen
Sie dem Gutachter auf subtile Weise bewußt, wie gut
Sie sich
auskennen
und sehr genau wissen, worum es geht - Sie zeigen Kompetenz!. Das reicht oft
schon aus, um die Begutachtung in eine bessere Richtung zu
lenken.
- Für Ihren Widerspruch Pflegestufe
(das ist der MDK-interne Titel): Sehen
Sie sich am besten gleich
jetzt den kurzen Demonstrationsfilm weiter
oben auf der Seite an oder Sie lesen was die Kunden sagen... Einfach HIER klicken
|
|
| Copyright by
www.Faire-Pflegestufe.de / Frank Seidel |
|
|