Pflegegeld beantragen
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Die Pflegestufe für Demenzkranke: Eigentlich eine ganz einfache Sache.

Hier erfahren Sie von einem ehemaligen MDK-Gutachter, auf welche Besonderheiten Sie achten müssen und wie Sie die Hürden sicher meistern.

Liebe Besucherin, lieber Besucher,

Sie wollen eine gerechte Pflegestufe für Demenzkranke erhalten? Das ist einfacher, als Sie zunächst denken mögen. Zumindest wenn Sie die wichtigen, feinen Unterschiede zum Einstufungsverfahren für Pflegebedürftige, die „nur“ körperliche Einschränkungen haben, beachten.

Aber das ist lediglich meine professionelle Sicht der Dinge - Sie werden aufgrund eigener oder auch gehörter Erfahrungen anders über die Gerechtigkeit bei einer Demenz Pflegestufe denken. Denn tatsächlich haben unnötig viele Demenzkranke eine falsche Einstufung.

Dafür gibt es zwei entscheidende Gründe:
  • Zunächst liegt ein Grund in einem typischen Phänomen der Krankheit selbst: Die Betroffenen maskieren ihre Unzulänglicheiten, die ihnen lange Zeit durchaus bewußt sind (sie können nur leider nichts gegen dagegen machen, weil sie nicht wissen, wie). Das bedeutet, dass sich Demenzkranke je nach Tagesform erstaunlich sicher und selbständig darstellen: "Natürlich wasche und kleide ich mich selbst, ich bin doch kein Kind - oder finden Sie mich etwa ungepflegt, Hr. Gutachter?"

    Darüber hinaus haben Menschen mit mentalen Defiziten oft wenig bis gar keinen Hilfebedarf im körperlichen Bereich, damit wird das Bild noch "selbständiger" und jedes Abstreiten von Hilfebedarf erscheint umso glaubwürdiger . Dennoch können sehr wohl Einschränkungen vorhanden sein, die bei einer Pflegestufe für Demenzkranke relevant sind: Etwa das "Vergessen", sich zu waschen, zu kleiden, sehr oft wird auch das Essen vergessen, solange niemand anwesend ist.
Kundenstimmen:

Sabine Hainau: "Es hat im ersten Versuch geklappt"
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Ulrich Pinke: "Die Gutachterin war regelrecht verblüfft"
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Heinz Arlt: "Von A wie Antrag bis W wie Widerspruch:
Alles Wichtige ist dabei"

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Da diese Phänome bekannt sind, gibt es im Gutachten zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit (so der offizielle Titel) diverse Möglichkeiten, den speziellen Hilfebedarf einer Demenz bzw. psychischen Erkrankung zu berücksichtigen.

Hier sei beispielsweise der Bereich "Anleitung" bzw. "Beaufsichtigung" genannt. Das bedeutet: Selbst wenn die betroffene Person körperlich dazu in der Lage ist, sich zu kleiden oder zu essen, die Notwendigkeit aber nicht erkennt oder nicht sinnvoll durchführt, besteht dennoch ein Hilfebedarf durch Ihre Aufsicht und Anleitung. Weil damit die korrekte Durchführung einer berücksichtigungsfähigen Handlung sichergestellt ist.

Beides ist im Gutachten zu würdigen und kann durchaus zu erheblichem Zeitbedarf, also zu einer höheren Alzheimer Pflegestufe führen (bei jeder anderen Demenzform
natürlich auch).

Um es klipp und klar zu sagen: Sie haben bei einer Pflegestufe für Demenzkranke das Recht, dass Anleitung und Beaufsichtigung im MDK Gutachten ausreichend berücksichtigt werden!

Lassen Sie sich bitte niemals etwas anderes erzählen!

Natürlich müssen die Voraussetzungen dafür erfüllt werden, aber das ist bei einer Demenz oder psychischen Erkrankung in der Regel der Fall.

Durch diese besonderen Bestimmungen für Demenzerkranke besteht sogar die Möglichkeit, dass Sie zwei Leistungsarten der Pflegeversicherung bekommen können:
  • Die Leistungen der "herkömmlichen" Pflegestufe, also Pflegegeld oder Sachleistungen (wenn eine Pflegestation versorgt).
  • Sowie die zusätzlichen Leistungen für Menschen mit erheblichem Betreuungsbedarf bzw. mit verminderter Alltagskompetenz, umgangssprachlich auch Pflegestufe 0 genannt. Diese können sogar gezahlt werden, wenn keine "klassische" Pflegestufe vergeben wird. Etwa zur Entlastung der Angehörigen durch niedrigschwellige Angebote zu hause oder den Besuch einer Tagespflege.

Der spezielle Hilfebedarf bei einer Demenzerkrankung ist jedoch für Laien erfahrungsgemäß nur sehr schwer darstellbar und somit kommt es häufig zu Fehleinschätzungen durch die MDK Gutachter.


Wie weiter oben schon angedeutet, sind die Betroffenen in der eigenen Umgebung sehr wohl in der Lage, sich orientiert und selbständig zu zeigen. Damit finden die Gutachter keinen Anhaltspunkt für eine Demenz und es wird folglich auch nicht weiter in diese Richtung überprüft.

Verständlicherweise lassen sich Angehörige nur zu leicht damit abspeisen, wenn die MDK Gutachter sagen: "Einfaches Aufpassen ist kein Hilfebedarf, den ich berücksichtigen kann!".

Damit sind wir beim zweiten Grund für eine falsche Pflegestufe für Demenzkranke:
  • Die Unwissenheit der Angehörigen bzw. anderer Pflegepersonen über die Pflegeversicherung im allgemeinen und den speziellen Hilfebedarf im besonderen.

    Ihnen fehlt einfach das Wissen, wie der besondere Hilfebedarf, also "Anleitung" und "Beaufsichtigung" dargestellt wird, damit er berücksichtigt werden muss.
Wenn Sie der Meinung sind, ihr dementer oder psychisch kranker Angehörige/r hat eine falsche Pflegestufe, müssen Sie sich folgende Frage stellen: Warum kommt der Gutachter überhaupt zu der Auffassung, dass es sich um reine Anwesenheit ohne pflegerische Notwendigkeit handelt? Könnte es eventuell sein, dass Sie den Hilfebedarf falsch dargestellt haben? Da Ihnen das nötige Hintergrundwissen fehlte, konnten Sie den Hilfebedarf aber gar nicht besser darstellen, stimmt´s?

Daher gilt mal wieder: Wer richtig formuliert, gewinnt!
Eine angemessene Pflegestufe für Demenzkranke ist mit dem nötigen Hintergrundwissen weder unmöglich, noch ist es Willkür der  Pflegekassen. Schon stehen Ihnen jene Mittel zur Verfügung, die in Ihrer Situation nötig sind, wie etwa die oben schon genannten zusätzlichen Leistungen für Menschen mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz oder die Pflegestufe 0. 

Mein Tipp: Nehmen Sie als AntragstellerIn bzw. Pflegeperson eine völlig andere Sichtweise ein: Die Sichtweise der Gutachter! 

Warum? Das ist nun mal die einzig Richtige, soll heißen, die einzig Ziel führende. Solange Sie den etwas "speziellen" Hilfebedarf , den eine Demenzerkrankung eben so mit sich bringt, auf die herkömmliche Art und Weise schildern, werden Sie auch ein "herkömmliches", also eher unbefriedigendes Ergebnis erzielen. Bedenken Sie einfach mal, was Sie bereits über falsch eingestufte Pflegebedürftige gehört oder gelesen haben.

Wenn Sie jedoch eigene Vorstellungen über eine Demenz Pflegestufe zurückstellen und ihren Pflegealltag mit „Gutachter-Augen“ betrachten, werden Sie zwangsläufig die für sie richtige Pflegestufe erhalten. Weil Sie dann nämlich all jene Dinge einfordern, die auch tatsächlich berücksichtigt werden müssen.
Kundenstimmen:

Ingeborg Lieth: "Der Widerspruch wurde anerkannt!"
lesen Sie hier
die gesamte Email

Familie Sauer:
"Ein  hervorragender Wegweiser durch
den Pflegestufen-Dschungel"

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Grundsätzlich gilt: Egal ob körperliche Einschränkungen oder geistige Defizite wie bei einer Demenz - es gibt für jede Art von Hilfsbedürftigkeit genaue Vorgaben, die von den MDK Gutachtern einzuhalten sind.

Nutzen Sie diese Richtlinien zielgerichtet in ihrem Sinne und Sie werden eine angemessene Pflegestufe für Demenzkranke bekommen.

Es gibt tatsächlich mehr demenz-spezifische Möglichkeiten im Rahmen der Pflegeversicherung als Sie wahrscheinlich denken. Alles was Sie dazu benötigen ist etwas mehr Wissen zur  Pflegeversicherung. Eigenes Hintergrundwissen ist mindestens so wichtig wie das Expertenwissen von Dritten!

Dieses Hintergrundwissen zur Demenz Pflegestufe finden Sie im SGB XI
("Sozialgesetzbuch 11", regelt die Pflegeversicherung), in den Gutachter-Richtlinien und natürlich auch in rechtsgültigen Urteilen. Damit können Sie zielsicher argumentieren. Das ist der eine Weg, allerdings für Laien ein recht schwerer und langwieriger, da Sie sich erst in die umfangreiche Materie einarbeiten müssen (bitte verstehen Sie "Laien" nicht abwertend).

Wäre es nicht einfacher, sich die Hürden und die besten Wege zur Pflegestufe von einem Insider zeigen zu lassen? "Fach-Chinesisch" aus Gesetzestexten hilft Ihnen zunächst nicht weiter, Sie brauchen erprobte und praxisgerechte Argumentationen, um den Demenz - Hilfebedarf für den MDK richtig darstellen zu können.


In dem Videoseminar "Die faire Pflegestufe" finden Sie mein gesamtes Wissen aus sieben Jahren MDK Gutachtertätigkeit leicht verständlich aufbereitet.
Durch dieses Hintergrundwissen werden Sie mit den Gutachtern auf Augenhöhe sein und die Begutachtung in der richtigen Art und Weise führen.


Im Bereich Pflegestufe für Demenzkranke zeige ich Ihnen unter anderem:


  • Die Feinheiten, auf die Sie bei einer Demenz-Begutachtung unbedingt achten müssen sowie potentielle Fehlerquellen und deren Lösung.

  • Wie Sie die Verbesserungen, die mit der Pflegereform 2008 eingeführt wurden, einfordern müssen.

  • Das bedeutet: Wie Sie auch ohne eine Pflegestufe regelmäßige Leistungen der Pflegekasse bekommen!

  • Wie Sie den "klassichen" Hilfebedarf (also Waschen, Kleiden, Essen etc.) im Zusammenhang mit der Demenz oder psychischen Erkrankung darstellen müssen, damit der höhere Zeitaufwand, z.Bsp durch die Ablehnungshaltungen, ausreichend gewürdigt wird.

  • Zusammen mit den Mustertexten und den weiteren Kapiteln, etwa zum Thema Widerspruch, haben Sie umfassende Informationen aus erster Hand zur Verfügung, die Sie immer wieder einsetzen werden. Mit der Zeit wird sich der Zustand leider verschlechtern, und es muss ein Höherstufungsantrag gestellt werden. Spätestens dann werden Sie dieses Wissen wieder brauchen.
Ihr Vorteil: Sie wissen bereits vorher, was in der Begutachtung auf Sie zukommt - und was besonders wichtig ist: Sie haben bereits im Vorfeld die richtigen Argumente bereit, um eine angemessene Demenz Pflegestufe zu bekommen.
Holen Sie sich jetzt auf der nächsten Seite einen umfassenden Einblick in den Inhalt von "Die faire Pflegestufe".

Schauen Sie sich auch das Video mit den Einsatzbeispielen aus der Praxis an. Sie werden erkennen,  wie einfach es ist, die vorbereiteten Mustertexte einzusetzen.

Eine gerechte Pflegestufe für Demenzkranke:
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P.S.: Nach dem Videoseminar "Die faire Pflegestufe" hören Sie endlich auf,  in der Begutachtungssituation emotional zu sein ( "Meine Mutter ist doch schon 85 Jahre..." ) -- Sie argumentieren künftig auf den Punkt genau:
  • Sie bekommen von mir Bestimmungen, Richtlinien sowie konkrete Paragraphen genannt, auf die Sie sich berufen können. Egal ob schriftlich oder mündlich, beides funktioniert. Fertig formulierte Mustertexte werden mitgeliefert.
  • Darüberhinaus zeige ich Ihnen einen Weg, um bereits während der Begutachtung zu überprüfen, ob eine Gutachter-Behauptung wahr ist oder nicht. Dabei zeigen Sie auf subtile Weise, dass Sie sich auskennen und sehr genau wissen, worum es geht. Meist reicht das schon aus, um die MDK Begutachtung wieder in eine bessere Richtung zu bringen. 
  • Damit Sie effektive Argumentationsgrundlagen für die verschiedensten Situationen haben, erhalten Sie genau die Richtlinien, die für den MDK und die Gutachter gültig sind. Sie nutzen also künftig für die Begutachtung oder den Widerspruch das Handwerkszeug der Gutachter. Das bedeutet: "Vorsprung für Sie sobald Sie eine Pflegestufe für Demenzkranke beantragen" Sehen Sie sich am besten gleich jetzt den kurzen Demonstrationsfilm (hier klicken) an oder Sie lesen was die Kunden sagen...  Einfach HIER klicken
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